Das Lektorat im Wandel von gestern bis heute

Die Geschichte des Lektorats beginnt mit den Mönchen, vor allem mit den Benediktinern. Eine ihrer Regeln sah vor, dass täglich eine „geistliche Lesung“ (Lektor = Vorleser) gehalten werden sollte. So kam es, dass die hierfür notwendigen Bücher seit dem späten 6. Jhdt. vor allem in Klöstern (Bibliothek = Büchergestell) beheimatet waren. Seinerzeit war die Buchherstellung mit Pergament, die Tinten- und Farbproduktion bspw. aus Galläpfeln oder aus zermalmten Halbedelsteinen, sehr langwierig und kostspielig. Das in den Büchern gesammelte Wissen ist das Fundament unserer Kultur.

Karl der Grosse (768-814), über den gesagt wird, dass er selbst weder lesen noch schreiben konnte, erkannte vielleicht genau deshalb die Bedeutung von Bildung. Es war ihm u.a. ein Anliegen, sowohl für eine einheitliche Schrift zu sorgen als auch erste Versuche einer deutschen Grammatik zu beauftragen, heute zusammengefasst unter „Karolingische Renaissance“ bzw. „Volkskultur“.

Der Beruf des Lektors war und ist im Wandel. Doch eines bleibt, selbst über die Jahrhunderte hinweg:

Wir sind visuelle Wesen und nehmen unser Umfeld in erster Linie mit den Augen wahr – wir lesen, ob nun Texte, Bilder oder beides gemeinsam. Was ich in Sachen Textvermittlung und Rezeptionsästhetik für Sie tun kann, lesen Sie unter Angebot.

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